Wir kamen am Samstagmorgen in Locarno bei der Jugendherberge an. Als alle ihr Fahrrad abgeladen und aufgebaut hatten ging es auf die erste Tour des Wochenendes. Zuerst fuhren wir am Lago Maggiore entlang nach Italien. Von Cannero Rivera aus ging es 10 Kilometer in schönen Kurven den ersten Berg hinauf. Von dort fuhren wir nach einer kurzen Pause mit Seeblick über zwei kleinere Bergspitzen Richtung Piancavallo. Kurz vor dem Dorf gab es eine kleine Stärkung in Form von einer Pizza oder Nudeln, die uns den Weg zur Fähre erleichterten. Auf den Hafen von Verbania zugefahren, sahen wir die Fähre gerade anlegen. Mit dieser ging die 20-minütige Überfahrt nach Laveno problemlos und so konnten wir am Lago Maggiore entlang wieder zur Jugendherberge fahren.
Nach dem Beziehen der Zimmer wurde in der Jugendherberge z’Nacht gegessen und danach wurde der Abend in der Altstadt von Locarno mit einem feinen Glacé und Bier ausgeklungen.
Der zweite Tag des Rennvelo-Weekends begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bevor wir uns für die letzte Ausfahrt bereit machten. Das Wetter war gut und schon am Morgen war die Stimmung in der Gruppe motiviert. Die Strecke führte zuerst durch kleinere Dörfer, bevor der lange Anstieg von Cavigliano hoch nach Malesco begann. Während der Auffahrt entstand zwischen einigen Fahrern ein kleiner Konkurrenzkampf und das Tempo wurde immer höher. Jeder wollte möglichst lange vorne mithalten und als Erster oben ankommen. Obwohl die Beine vom Vortag schon müde waren, motivierte uns der Wettkampf zusätzlich. Oben auf dem Pass machten wir eine kurze Pause und genossen die Aussicht und machten uns auf die schöne, aber enge Abfahrt nach Cannobio. Nach der Tour verluden wir die Fahrräder und machten uns auf den Heimweg. Es war ein sehr gelungenes Wochenende und wir kamen am Abend zufrieden wieder Zuhause an.
Bericht von Thibault Frei und Laurin Duft
